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DRK-Ortsverein Ottersweier
Laufer Str. 18
77833 Ottersweier 

Info@DRK-Ottersweier.de

Geschichte des DRK-Ortsvereins Ottersweier

Die Anfänge der Rotkreuzarbeit in Ottersweier reichen bereits bis ins Jahr 1876 zurück, in dem der Frauenverein als Vorläufer des DRK bereits in den Gemeindeakten verzeichnet ist.
Letztlich verdanken wir die 54-jährige Existenz unseres Ortsvereins der Initiative von Josefine Haar, die bereits 1956 nach Abschluss eines Grundausbildungslehrgangs Gleichgesinnte suchte und mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Franz Scheer auf Anhieb 70 passive Mitglieder gewinnen konnte. In der Gründungsversammlung 1957 wurde Franz Scheer zum 1. Vorsitzenden und Karl Hechinger zu dessen Stellvertreter gewählt. Zur Sozialdienstleiterin und Geschäftsführerin wurde Josefine Haar gewählt. Unter dem Leitsatz: „Ich diene, ich helfe“ begann eine kleine Gruppe von acht Aktiven auf den verschiedensten Ebenen und mit einer Mindestausstattung an Materialien ihre Arbeit, wie Sportplatzdienst, Betreuung der Krankengottesdienste, Suchdienst und Familienzusammenführung. Monatlich fanden Dienstabende im Handarbeitssaal des Rathaus-Erdgeschosses statt und eine intensive Aus- und Fortbildungsarbeit wurde unter der Leitung des Bereitschaftsarztes Dr. Heinrich Schlumpp durchgeführt. Nach dem plötzlichen Tod von Bürgermeister Scheer übernahm der Apotheker Dr. Egon Phillip 1964 die Vereinsführung, die er vier Jahre später an den seitherigen 2. Vorsitzenden Karl Hechinger abgab. Das Jahr 1964 war aber auch aus einem weiteren Grund ein sehr wichtiges für unseren Ortsverein: In diesem Jahr übernahm nämlich Helmut Oberle, das Urgestein des Ottersweierer Roten Kreuzes, den Geschäftsführerposten und gehört seither ununterbrochen, insgesamt also seit 47 Jahren, der Vorstandschaft an, seit 2006 als 2. Vorsitzender.
1971 musste Karl Hechinger, unter dessen Amtszeit sich die erste Jugendrotkreuzgruppe im Jahr 1970 bildete, das Vorsitzendenamt aus gesundheitlichen Gründen in die Hände des legendären Paul Volz übergeben, der unserem Ortsverein insgesamt 13 Jahre vorstand und als Motor und Ideengeber den Verein entscheidend nach vorne brachte. Während seiner Amtszeit wurden freundschaftliche Bande mit der „Federation Francaise de Sauvetage et de Secourisme Section Straßburg-Süd“ und ihrem Präsidenten Florent Wenger geknüpft. Unter der Führung von Paul Volz begann auch die Suche nach einer neuen Unterkunft, nachdem die Kellerräume im Clubhaus des FV Ottersweier in Hatzenweier immer wieder unter Wasser standen. 1984 wurde Manfred Riehle Vorsitzender und auch er war mit der schwierigen Standortfrage für das neue Vereinsheim in seiner zehnjährigen Amtszeit konfrontiert, ebenso seine Nachfolger Silvia Meier und Helmut Oberle. Das alte Ökonomiegebäude bei der Krone wurde ebenso in Erwägung gezogen und wieder verworfen, wie der Neubau eines Feuerwehrhauses mit DRK-Unterkunft, weil die Gemeinde zunächst aus finanziellen Gründen den Plan wieder aufgeben musste. Erst im Jahr 1997, unter der Ägide von Sebastian Paulus, ging mit dem Umbau des alten Feuerwehrhauses beim Rathaus ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Nahezu 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden an Eigenleistung eingebracht bis das Obergeschoss und die Fahrzeughalle umgebaut waren. Stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer sei unserem Bereitschaftsleiter Hans Schmidt für seinen Einsatz ganz besonders gedankt. 

Noch vor der offiziellen Einweihung im Jahr 1999 wurden die Räume im Obergeschoss von der Jugend und den Senioren in Betrieb genommen. Es erweist sich heute als kluge und weitsichtige Entscheidung, dass sich der Ortsverein im Zentrum von Ottersweier als idealem Standort mit seinen vielfältigen Aktivitäten etablieren konnte.

Heute ruht unsere Arbeit im 600 Mitglieder starken Ortsverein auf mehreren Standbeinen:
Der Sanitätsdienst fordert unsere Aktiven bei Feuerwehreinsätzen zur Betreuung der Feuerwehrangehörigen und bei der Versorgung Verletzter, aber auch bei Sport- und Großveranstaltungen ist unsere Bereitschaft als Partner der Vereine da, wenn sie gebraucht wird.
Zweimal im Jahr finden traditionell unsere Blutspendetermine statt, die ohne die gute Seele im Verein, die Leiterin unserer Sozialarbeit, Marita Friedmann, und ihr ehrenamtliches Helferteam nicht durchführbar wären.

Unter dem Dach unseres vierten Standbeins, der Sozialarbeit, haben sich bereits im Jahre 1975 in Ottersweier und Unzhurst Seniorengymnastikgruppen gegründet, die sich heute wöchentlich unter fachlicher Anleitung zusammenfinden. Die jährlichen einwöchigen Ferienaufenthalte, die Manfred Riehle organisiert, die wöchentlichen Badefahrten nach Bad Rotenfels und unser ganzer Stolz, nämlich der jeden Mittwoch stattfindende Seniorentreff im Vereinsheim, runden die Sozialarbeit im Ortsverein ab. In diesem Zusammenhang dürfen auch zwei sehr verdiente und leider viel zu früh verstorbene Vorstandsmitglieder, nämlich Hedi Falk und Rita Seiler, nicht unerwähnt bleiben, denn ihr segensreiches Wirken in unserem Ortsverein war und ist beispielgebend für Andere.